Männer

Männer sind fast doppelt so häufig krank wie Frauen. Das hat Gründe: Männer leben erheblich ungesünder als Frauen. Sie gehen auch wesentlich seltener zum Arzt. Und sie sind echte Vorsorgemuffel. Magen-, Darm- und vor allem Lungenkrebs, die häufigste Todesursache bei Männern zwischen 50 und 75 Jahren, werden aus diesem Grund oft viel zu spät erkannt. Auch seltenere Tumore wie Hodenkrebs, die früh entdeckt heilbar sind, bleiben deshalb häufig unerkannt. Männertypisch sind auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nicht einmal über eher harmlose Beschwerden reden Männer freiwillig mit ihrem Arzt, etwa über Haarausfall, Hämorrhoiden oder das lästige Nachtröpfeln beim Wasserlassen. Dabei ist gerade Blasenschwäche ein weit verbreitetes Problem, das sich aber lindern lässt.