Toilettengewohnheiten

Toilettengewohnheiten: Blase sollte weder zu oft noch zu selten entleert werden

Wer häufig auf die Toilette muss, der sollte besser nicht zu oft gehen. Das ist kein Widerspruch, denn zwischen Inkontinenz und den individuellen Toilettengewohnheiten gibt es enge Zusammenhänge. Menschen, die zum unwillkürlichen Urinverlust neigen, gehen oft aus Sorge vor einem „Malheur“ viel zu häufig auf die Toilette. Dadurch entwöhnen sie ihre Blase regelrecht und reduzieren deren Kapazität.

Aber auch das Gegenteil ist nicht gut: Wer zu selten das „stille Örtchen“ aufsucht, der überdehnt seine Blase. Auch das kann zu Schäden und damit zu Inkontinenz führen. Schlecht für die Blase ist auch Verstopfung. Mit der Verstopfung einher geht meist starkes Pressen beim Toilettengang. Das wieder kann die Muskeln und Nerven des Beckenbodens beschädigen. Wer unter Blasenschwäche oder ständiger Verstopfung leidet, der sollte sich in jedem Fall mit seinem Arzt besprechen, der Experte weiß Rat.