Hilfsmittel

Einkauf: Wie kommt „Mann“ an Inkontinenzhilfsmittel?

Peinlich, da leidet der gestandene Mann plötzlich an Blasenschwäche! Was tun? Wer einen guten Arzt hat, der bekommt schnell Rat und Hilfe, verbunden mit dem doch recht tröstlichen Wissen, nicht der einzige Betroffene zu sein. Schließlich ist Inkontinenz vor allem bei Männern ab 60 recht verbreitet.

Um am täglichen Leben normal teilnehmen zu können, benötigen viele Männer Hilfsmittel, etwa Einlagen oder, bei größerem Urinverlust auch wasserundurchlässige Einmalslips. Wo findet „Mann“ eigentlich solche Produkte? Natürlich in der Apotheke. Dort gibt es auch gleich die Beratung dazu; viele Produkte können ja sogar vom Arzt verschrieben werden. Aber nicht jeder will sich seinem Apotheker in dieser delikaten Sache offenbaren. Inkontinenz ist schließlich immer noch ein Tabu-Thema.

Inkontinenz-Hilfsmittel finden Betroffene auch im Drogerie- oder Supermarkt. Allerdings muss „Mann“ dort meistens erst danach suchen. Sie stehen in der Regel weder beim Rasierschaum noch beim Aftershave, sondern bei den Hygieneartikeln für Frauen, neben Binden, Slipeinlagen und Tampons. Aber, wer weiß das anfangs schon?

Wem auch die Suche im Hygieneartikelregal des Supermarkts noch zu öffentlich ist, der kann seine Inkontinenzprodukte übers Internet ordern. Auf den entsprechenden Seiten der Hersteller können die Betroffenen sogar Muster anfordern und so in aller Ruhe erst einmal ausprobieren, was passt. Wer das für ihn richtige Produkt gefunden hat, der kann es dann auch weiterhin online bestellen.