Tragen und Heben

Tragen und Heben: Körperliche Belastungen können zu Blasenschwäche führen

Wir hören die Mahnungen immer wieder, schon in der Jugend: Überheb Dich nicht! Heb nicht so schwer! Heb richtig! Viele dieser Ermahnungen werden allerdings ignoriert. Das ist bedauerlich, denn viele Menschen könnten auf diese Weise körperliche Schäden vermeiden. Was viele nicht wissen: Das Heben schwerer Lasten beeinträchtigt nicht nur den Rücken und die Gelenke, sondern auch den Beckenboden. Die Folge sind Schäden am Beckenboden und oft auch Blasenschwäche.

Besonders betroffen sind zwar Frauen, denn ihnen schaden schwere körperliche Arbeit, schweres Heben und starke Stoßbelastungen schneller und nachhaltiger als Männern. Das sogenannte starke Geschlecht ist allerdings auch nicht vor Körperschäden und daraus resultierender Inkontinenz gefeit. Das sollte auch den „ganzen Kerlen“ von der Baustelle zu denken geben: Den Sack Zement in einem Schwung auf die Schulter wuchten zu können mag zwar cool aussehen, Blasenschwäche als Folge solcher körperlicher Überlastung ist allerdings alles andere als sexy.

Übrigens gilt auch der Umkehrschluss: Wer unter Inkontinenz leidet und auf schwere, körperliche Belastungen verzichtet, bei dem kann sich unter Umständen die Blasenschwäche wieder bessern.